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Der Käsekuchen aus San Sebastián ganz ohne Boden, gebacken in einem sehr heißen Ofen, bis die Oberfläche fast schwarz verkohlt ist, während die Mitte noch flüssig bleibt. Sauerrahm und Zitrone sorgen dafür, dass er nicht zu süß wird.
Lass den Frischkäse auf Zimmertemperatur kommen und verrühre ihn 3 Minuten lang mit 1 Tasse Zucker, bis keine Klümpchen mehr da sind. Gib die 4 Eier nacheinander hinzu und verrühre die Masse nach jedem Ei, bis sie glänzt.
Rühre die 240 ml Sahne, die 5 Esslöffel saure Sahne, die Schale der halben Zitrone, die Vanille und das Salz unter, siebe dann die 0,25 Tasse Mehl darüber und hebe es unter. Der Teig sollte sich wie dicke Sahne gießen lassen.
Eine 23-cm-Springform mit zwei Blättern Backpapier auslegen, die fest in den Boden gedrückt werden und mit absichtlichen Falten deutlich über den Rand hinausragen. Diese Falten verleihen dem Käsekuchen seinen rustikalen Kragen.
Den Teig einfüllen und bei 220 °C 50 bis 55 Minuten backen, bis die Oberfläche dunkel mahagonifarben und fast verbrannt ist und sich die Mitte beim Schütteln der Form noch wie fest gewordene Sahne bewegt.
Mindestens 2 Stunden in der Form abkühlen lassen und bei Zimmertemperatur servieren. Durch das Kühlen wird die Mitte fest und der flüssige Kern geht verloren, um den es bei diesem Kuchen ja gerade geht.