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Lasagne alla Bolognese, wie man sie in der Emilia-Romagna zubereitet: dünne Nudelblätter, geschichtet mit einem lange gekochten Fleischragout und weißer Béchamelsauce. Ricotta kommt da überhaupt nicht vor.
Die gehackte Zwiebel, die 100 g Karotte und die 12 g Knoblauch in 15 ml Olivenöl bei mittlerer Hitze 10 Minuten lang anbraten. Die 400 g Rindfleisch und 200 g Schweinefleisch hinzufügen und 10 Minuten lang anbraten, bis die Flüssigkeit verdunstet ist und das Fleisch braun wird.
Rühre das Tomatenmark, die 400 g Tomaten aus der Dose und 100 ml Milch unter, würze alles und lass es bei leicht geöffnetem Deckel 60 Minuten köcheln, bis die Soße dick und glänzend ist. Eine zu kurze Kochzeit führt zu einer wässrigen Lasagne, also lass sie ruhig die volle Stunde köcheln.
Schmelze die 5 Esslöffel Butter, rühre die 0,35 Tasse Mehl ein und lass die Mischung 2 Minuten köcheln. Gib dann nach und nach die restlichen 500 ml Milch unter Rühren hinzu, bis eine gießfähige weiße Soße entsteht. Mit Muskatnuss und Salz abschmecken.
Schichte in einer 20 x 30 cm großen Auflaufform abwechselnd Lasagneblätter, Ragout, eine Kelle Bechamelsauce und geriebenen Parmesan, insgesamt vier Schichten hoch. Jede Nudelschicht braucht Bechamelsauce statt Ricotta – das sorgt dafür, dass die Stücke cremig bleiben und nicht körnig werden.
Zum Schluss mit Bechamelsauce, den 150 g Mozzarella und dem restlichen Parmesan bestreuen. Bei 190 °C 40 bis 45 Minuten backen, bis die Oberfläche goldbraun ist und es an den Rändern blubbert.
Lass das Gericht vor dem Anschneiden 15 Minuten ruhen, damit die Schichten fest werden und auf dem Teller ihre Form behalten.