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Linsen und Reis unter einem Berg aus tiefgebratenen Zwiebeln – das alltägliche levantinische Gericht, das aus fast nichts entsteht. Die Zwiebeln müssen nicht nur goldgelb, sondern dunkelbraun werden, und genau darin liegt der ganze Geschmack.
Spüle die 250 g braunen Linsen ab und lass sie in reichlich ungesalzenem Wasser zusammen mit dem Lorbeerblatt 15 bis 18 Minuten köcheln, bis sie sich biegen lassen, aber im Inneren noch bissfest sind. Gieße sie ab und behalte 600 ml der Kochflüssigkeit zurück. Wenn du sie jetzt salzt, bleiben die Häutchen zäh.
Schneide die 4 Zwiebeln in dünne Scheiben und brate sie in 150 ml Öl in einer breiten Pfanne bei mittlerer Hitze 25 bis 30 Minuten lang unter häufigem Rühren an. Brate sie weit über goldgelb hinaus bis zu einem tiefen kastanienbraunen Farbton, dann hebe zwei Drittel davon auf Küchenpapier, damit sie knusprig werden.
Lass den Rest der Zwiebeln mit 3 Esslöffeln Öl in der Pfanne, gib Kreuzkümmel, gemahlenen Koriander und Piment hinzu und brate alles 1 Minute lang an, bis es duftet.
Spüle die 1 Tasse Basmatireis ab, bis das Wasser klar bleibt, und rühre ihn zusammen mit den abgetropften Linsen, dem Salz und den 600 ml beiseitegestellter Kochflüssigkeit in den Topf. Bring das Ganze zum Kochen, deck den Topf dann zu und lass es 15 Minuten bei niedrigster Hitze köcheln.
Nimm die Pfanne vom Herd und lass sie 10 Minuten lang zugedeckt stehen, ohne den Deckel anzuheben. Rühre dann alles mit einer Gabel durch, damit die Körner locker bleiben.
Häuf die knusprig gebratenen Zwiebeln zusammen mit der gehackten Petersilie obenauf und serviere das Gericht mit Joghurt und Zitronenschnitzen als Beilage.