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Zähe bayerische Brezeln mit einer tief mahagonifarbenen Kruste und einem weichen, weißen Inneren. Ein Natronbad ersetzt zu Hause sicher die Lauge.
Rühre die Hefe und den braunen Zucker in die 320 ml lauwarme Wasser ein und warte 5 Minuten, bis sich Schaum bildet. Gib die 4 Tassen Brotmehl, die 10 g Salz und die 3 Esslöffel weiche Butter hinzu und knete den Teig 8 bis 10 Minuten lang, bis er glatt und elastisch ist.
Zudecken und an einem warmen Ort 50 bis 60 Minuten ruhen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat und ein mit dem Finger hineingedrückter Eindruck langsam wieder verschwindet.
Teile den Teig in 8 Stücke und rolle jedes zu einer 60 cm langen Rolle aus, die in der Mitte dick und an den Enden dünn ist. Forme ein U, kreuze die Enden zweimal und drücke sie auf den dicken Teil der Kurve.
Heize den Backofen auf 220 °C vor. Bringe 2 Liter Wasser in einem breiten Topf zum Kochen und gib die 12 Teelöffel Natron löffelweise hinzu – halte dabei etwas Abstand, da es stark schäumt. Tauche die Brezeln nacheinander jeweils 30 Sekunden lang hinein und lege sie dann auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech.
Mit dem verquirlten Ei bestreichen, Meersalz darüber streuen und am dicksten Teil einen flachen Einschnitt machen. 14 bis 16 Minuten backen, bis sie ein tiefes, glänzendes Braun haben.
Lass sie 10 Minuten auf einem Gitterrost abkühlen und iss sie noch am selben Tag, am besten noch leicht warm mit Senf.